
Wir sind ein unabhängiger, überparteilicher und gemeinnütziger Verein, der sich der Förderung von Bildung, Wissenschaft und Aufklärung über Desinformation widmet.
Als interdisziplinäres Netzwerk aus Expert:innen, Forschenden, zivilgesellschaftlichen Akteur:innen und engagierten Bürger:innen stärken wir die Wehrhaftigkeit der Demokratie – durch Wissen, Analyse und Zusammenarbeit.
Unser Ziel: Eine faktenbasierte, widerstandsfähige und handlungsfähige Öffentlichkeit in Deutschland, Europa und darüber hinaus.
Auftaktveranstaltung am 21. November 2025
»Krieg im Frieden – Wo stehen wir jetzt?«
In mehreren Panels haben engagierte Fachleute aus unterschiedlichen Bereichen gezeigt, wie breit das Spektrum hybrider Bedrohungen ist und welche Auswirkungen es bereits heute hat.
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Neueste Veröffentlichungen
Stöbern Sie in den neuesten Angeboten des Vereins, lesen Sie ausführliche Beiträge und Analysen, um mehr über unsere Arbeit zu erfahren.
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Cyberattacken, Spionage, Drohnenüberflüge, Sabotageaktionen in ganz neuem Ausmaß oder »Die Hütte brennt!«
Am 17. März um 19 Uhr sprechen wir im Instagram-Live mit Konstantin von Notz über die Reform von Geheimdiensten und Verfassungsschutz. Wir wollen diskutieren, was sich ändern muss und warum demokratische Kontrolle dabei zentral bleibt.
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Öffentliche Mitgliederversammlung am 18. Februar mit Brüsseler Prominenz – Abgeordnete Geese spricht über Europas Weg zur Digitalen Souveränität
Das Forum für wehrhafte Demokratie e.V. lädt am 18. Februar zur öffentlichen Mitgliederversammlung nach Göttingen ein. Gast ist Alexandra Geese, die über digitale Souveränität und Europas Umgang mit Tech-Konzernen spricht. Die Veranstaltung findet ab 18:30 Uhr in der Galerie Alte Feuerwache statt und ist für alle Interessierten offen.
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Zwischen Krieg und Frieden: Wie hybride Konflikte demokratische Gesellschaften angreifen
Hybride Konflikte sind heute eine Mischung aus Druck, Manipulation und verdeckten Angriffen. Drohnen, Hacks oder gezielte Desinformation sind Werkzeuge, mit denen Akteure Gesellschaften verunsichern und Entscheidungen beeinflussen können, ohne je offen Krieg zu erklären. Demokratien stehen damit vor der Aufgabe, wachsam zu bleiben und sich zu schützen, ohne ihre Offenheit aufzugeben.
Themenschwerpunkte
Desinformation
Autokratien wie Russland setzen längst nicht mehr nur auf militärische Gewalt. Mit Trollfabriken, gekauften Reichweiten und scheinbar harmlosen Memes untergraben sie gezielt das Vertrauen in unsere Demokratien. Jede Falschmeldung, jeder geschickt platzierte Zweifel wirkt wie eine schleichende Attacke: Nicht um Zustimmung geht es, sondern darum, Verunsicherung zu säen und gesellschaftliche Risse zu vertiefen.
Hybride Kriegsführung
Die Schlachtfelder der Gegenwart liegen nicht mehr nur an Grenzen, sondern mitten in unseren Gesellschaften. Cyberangriffe auf kritische Infrastruktur, wirtschaftliche Erpressung über Energieabhängigkeiten und gezielte Einflussnahme in politischen Debatten ergänzen die klassische Kriegsführung. So verschwimmen die Grenzen zwischen Krieg und Frieden – ein permanenter Ausnahmezustand, der kaum sichtbar, aber hochgefährlich ist.
Wissenschaft und Forschung
Auch Universitäten und Forschungseinrichtungen sind längst Teil geopolitischer Auseinandersetzungen. Autokratien versuchen über manipulierte Daten, gezielte Kooperationen und Abhängigkeiten den wissenschaftlichen Diskurs zu unterwandern. Wer die Deutungshoheit über Fakten gewinnt, sichert nicht nur technologische Vorteile, sondern auch Macht über die Narrative, die unsere Gesellschaft prägen.
Unterstützer:innen











