
Wir sind ein unabhängiger, überparteilicher und gemeinnütziger Verein, der sich der Förderung von Bildung, Wissenschaft und Aufklärung über Desinformation widmet.
Als interdisziplinäres Netzwerk aus Expert:innen, Forschenden, zivilgesellschaftlichen Akteur:innen und engagierten Bürger:innen stärken wir die Wehrhaftigkeit der Demokratie – durch Wissen, Analyse und Zusammenarbeit.
Unser Ziel: Eine faktenbasierte, widerstandsfähige und handlungsfähige Öffentlichkeit in Deutschland, Europa und darüber hinaus.
Auftaktveranstaltung am 21. November 2025
»Krieg im Frieden – Wo stehen wir jetzt?«
In mehreren Panels haben engagierte Fachleute aus unterschiedlichen Bereichen gezeigt, wie breit das Spektrum hybrider Bedrohungen ist und welche Auswirkungen es bereits heute hat.
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Neueste Veröffentlichungen
Stöbern Sie in den neuesten Angeboten des Vereins, lesen Sie ausführliche Beiträge und Analysen, um mehr über unsere Arbeit zu erfahren.
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Zwischen Krieg und Frieden: Wie hybride Konflikte demokratische Gesellschaften angreifen
Wir erleben weltweit, insbesondere in Europa, den zunehmenden Einsatz hybrider Strategien: Drohnenüberflüge militärischer Einrichtungen, Sabotage an Unterseekabeln, Cyberangriffe auf politische Akteure und kritische Infrastruktur oder die Explosionen an den Nord-Stream-Pipelines in der Ostsee. Zunehmend werden auch die externen Einflussnahmen auf Wahlen durch staatliche Akteure, etwa in Rumänien oder Moldau, immer offensichtlicher. Was diese Ereignisse verbindet,…
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Hybride Bedrohungen in Europa – wo stehen wir?
Nach der eindrucksvollen Hinführung zum Thema der hybriden Bedrohungen in Europa durch Dr. Gustav Gressel weiteten die anderen Podiumsteilnehmer:innen die Themenvielfalt und erklärten jeweils aus ihrer Perspektive die Bedrohungslage und den Umgang damit: Reinhard Bingener: Sophie Becker: Ferdinand Gehringer: Gustav Gressel Florian Gehringer: Sophie Becker: Frage: Geht es nicht darum, die wichtige Frage (Zerstörung der
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Resilienz lernen: Was Deutschland von Finnland, Estland und der Ukraine lernen kann
Mit über 150 Teilnehmenden fand am Freitag, 21. November 2025, die Auftaktkonferenz des Forums für wehrhafte Demokratie im Felix-Klein-Gymnasium in Göttingen statt. Unter dem Titel „Krieg im Frieden – Wo stehen wir jetzt?” diskutierten internationale Sicherheitsexperten, Diplomaten und Wissenschaftler darüber, wie Deutschland und Europa sich gegen hybride Kriegsführung Russlands wappnen können. Klare Botschaften: Deutschland muss
Themenschwerpunkte
Desinformation
Autokratien wie Russland setzen längst nicht mehr nur auf militärische Gewalt. Mit Trollfabriken, gekauften Reichweiten und scheinbar harmlosen Memes untergraben sie gezielt das Vertrauen in unsere Demokratien. Jede Falschmeldung, jeder geschickt platzierte Zweifel wirkt wie eine schleichende Attacke: Nicht um Zustimmung geht es, sondern darum, Verunsicherung zu säen und gesellschaftliche Risse zu vertiefen.
Hybride Kriegsführung
Die Schlachtfelder der Gegenwart liegen nicht mehr nur an Grenzen, sondern mitten in unseren Gesellschaften. Cyberangriffe auf kritische Infrastruktur, wirtschaftliche Erpressung über Energieabhängigkeiten und gezielte Einflussnahme in politischen Debatten ergänzen die klassische Kriegsführung. So verschwimmen die Grenzen zwischen Krieg und Frieden – ein permanenter Ausnahmezustand, der kaum sichtbar, aber hochgefährlich ist.
Wissenschaft und Forschung
Auch Universitäten und Forschungseinrichtungen sind längst Teil geopolitischer Auseinandersetzungen. Autokratien versuchen über manipulierte Daten, gezielte Kooperationen und Abhängigkeiten den wissenschaftlichen Diskurs zu unterwandern. Wer die Deutungshoheit über Fakten gewinnt, sichert nicht nur technologische Vorteile, sondern auch Macht über die Narrative, die unsere Gesellschaft prägen.
Unterstützer:innen











