Über 100 Tage ist der ungarische Premierminister Peter Magyar mit seiner Regierung im Amt. Er hat in der relativ kurzen Zeit bereits viele Pfeiler eingerammt, um sein Land aus der Autokratie wieder in eine Demokratie zu überführen.
Wie genau das aussieht und welche Rolle die Europäische Union dabei spielt, wollen wir am Dienstag, den 1. Sept. in einem Online-Gespräch mit dem Europaabgeordneten Daniel Freund besprechen. Daniel Freund verfolgt die Situation im EU-Staat Ungarn als Mitglied vor allem im Haushaltskontrollausschuss sehr intensiv. Er hat maßgeblich dafür gesorgt, dass unter Orbán ein Großteil der EU-Gelder eingefroren wurden und nur noch ausgezahlt wurden, wenn Demokratie und rechtsstaatliche Prinzipien eingehalten werden. So konnte der Druck auf Orban und sein Regime erhöht werden und Magyar das Thema im Wahlkampf für sich nutzen.
Denn erst nach der Wahl des neuen ungarischen Premiers begannen die Verhandlungen mit der EU-Kommission und dem Parlament über eine Freigabe der einbehaltenden Gelder. Was sich seitdem geändert hat und was noch auf der to-do-Liste von Peter Magyar steht, wollen wir am 1. September erfahren. Schaltet euch dazu und diskutiert mit!
Beginn ist um 20 Uhr.
