»Freunde, Partner, Rivalen? Die transatlantische Unordnung« mit Reinhard Bütikofer (CEPA)

Die transatlantische Ordnung gerät ins Wanken. Reinhard Bütikofer, Senior Fellow beim CEPA und langjähriger Europaabgeordneter, spricht über Europas Souveränität, russische Bedrohung und die Folgen des amerikanischen Rückzugs.

Von

Viola von Cramon

»Freunde, Partner, Rivalen? Die transatlantische Unordnung« mit Reinhard Bütikofer (CEPA)

Die USA zieht sich aus Europa zurück. Die transatlantische Partnerschaft ruckelt mächtig – in Washington sitzt ein Präsident, der Deutschland nicht mehr als Freund, sondern als Rivalen behandelt. Die EU muss sich fast täglich neu sortieren: Fähigkeitslücken in der Verteidigung, höhere Zölle im Handel, und eine wirtschaftliche Abhängigkeit von China, die trotz aller Warnungen in den letzten Jahren nicht ab-, sondern zugenommen hat.

Seid ihr auch manchmal ratlos, wenn ihr auf die globalen Geschehnisse blickt?

Russlands Ansinnen bleibt aggressiv und imperialistisch. Was passiert, wenn die USA alte Bindungen löst, bisherige Verpflichtungen revidiert – und Europa mit der russischen Bedrohung allein lässt? Ein aggressives Russland, ein aufstrebendes China, eine USA auf Isolationismuskurs: Was bedeutet das für die wirtschaftliche Souveränität der EU, für globale Sicherheit, und für die Zukunft der transatlantischen Partnerschaft?

Das wollen wir gemeinsam mit Reinhard Bütikofer besprechen – langjähriger Europaabgeordneter, Handels- und Sicherheitsexperte, seit seinem Ausscheiden aus dem Europaparlament 2024 Senior Fellow beim Center for European Policy Analysis (CEPA).

03.06.2026, 19:30 Uhr, Zoom